Weiter nachlegen

08. November 2019

Am Samstag reist der VfR in die tiefe Rhön zum DFB-Erstrundenteilnehmer von 1997, der DJK Waldberg.

Über das Hinspiel-1:2 wurde reichlich geschrieben und geredet. Das sollte unter unglücklich abgehakt werden. Vielmehr ist über die aktuelle Serie des Gastgeber zu reden, die drei Niederlagen in Folge aufweist. Gut, gegen Brückenau kann man mal verlieren – wer weiß das besser als die Sulzler – doch das 1:4 daheim gegen Reiterswiesen war deutlich. Das gleiche Ergebnis setzte es auch in Gräfendorf, das deren zweiter Sieg überhaupt erst war. Insofern scheint etwas im Argen zu Liegen am Kreuzberg. Genau da möchte Blau-Weiß ansetzen, gerne mit dem gleichen Ergebnis, würde es doch sinnbildlich für die Sulzler Saison stehen: Im Schnitt mehr als 2,5 Tore erzielt, aber immer auch irgendwie ein Gegentor gefangen. In der Nachbetrachtung kann fast von einem Punktverlust gegen Untererthal sprechen angesichts des Chancenhagels am Ende der Begegnung, es sollte also wieder dreifach gepunktet werden. Dass das Momentum auf Seiten der Penquitt-Elf ist, ist nach nur einer Niederlage in den letzten acht Partien unbestritten. Doch so eine Niederlagenserie, wie sie die Jugendkraft gerade erlebt, macht einen Gegner natürlich auch gefährlich, weil der Frust und der Drang zur Wiedergutmachung mit jedem weiteren Rückschlag wachsen. Sulzthal ist also gewarnt. Mit einem Sieg würde man einen großen Schritt machen, den Kontrahenten zu überholen.

Die Reserve muss ebenfalls am Samstag zwei Stunden eher ran zum Rückspiel bei der SG Haard/Nüdlingen II. Das kuriose Hinspiel, bei dem man trotz Augenhöhe mit 0:5 verlor (kein Witz) ist nach der jüngsten Siegesserie längst ad acta gelegt. Die Knauer-Mannen möchten den Schwung aus den Siegen gegen Ramsthal und favorisierte Bockleter mitnehmen und nachlegen. Es treffen in der Begegnung tatsächlich die beiden Führenden der Rückrundentabelle (!) aufeinander, bei jeweils zwei Siegen. Die SG/VfR II hat damit jetzt schon mehr Punkte gesammelt als in den elf Hinrundenmatches.

Wer von der den Sulzthal-Amateuren zur Ersten fahren möchte, schafft das in machbaren 24 Minuten.