Neuland

13. September 2019

Am heutigen Freitag empfängt der VfR Sulzthal den FC WMP Lauertal II.

„Wen?“, werden sich viele VfR’ler fragen. Lauertal ist die neue Spielgemeinschaft aus Weichtungen, Maßbach und Poppenlauer. Und davon die Zweite Mannschaft. Es gibt nämlich derer sogar drei. Heißt: Aus drei Mannschaften entstanden wieder drei aus einer Spielgemeinschaft. So weit verständlich?

Spaß beiseite: Die Erste spielt relativ erfolgreich um die Tabellenspitze in der KK Rhön 2, während die Zweite das Tabellenende unserer Liga ziert nach bisher einem Punkt. Das soll nicht über die gezeigten Leistungen hinwegtäuschen, denn eine Klatsche war da nie dabei. Sulzthal sollte also gewarnt sein heute Abend, bevor dann endlich wieder die Heimspiele sonntags angesetzt sind. Zeit wird’s. Die Penquitt-Elf möchte den Schwung aus dem Reiterswiesen-Sieg mitnehmen und eine Serie starten, was – bei allem Respekt vor den kommenden Gegnern – zumindest möglich scheint. Aber eins nach dem anderen: Heute muss dazu erstmal der Kontrahent von der anderen B19-Seite geschlagen werden. Gegen ein Drittel des FC WMP, nämlich dem P wie Poppenlauer, hat der VfR im Februar schonmal getestet und war beim 3:3 zeitweise in argen Nöten, als man einen 3:1-Rückstand erst mit dem Schlusspfiff aufholen konnte. Nichtsdestotrotz wird der Gegner heute Abend angenommen und wohl nicht mit sehr viel Verstärkung aus der Ersten, auf der die Prämisse zu liegen scheint, anreisen. Die Sulzler müssen ganz einfach mal den ersten Heimsieg der Saison einfahren, um Kontinuität rein zu bringen.

Denn übermorgen am Sonntag geht es gleich in Wartmannsroth weiter gegen Gräfendorf. Auch diese SG hatte massive Startschwierigkeiten und konnte erst am vergangenen Sonntag im siebten Spiel den ersten Dreier gegen Obererthal einfahren. Tore sind in dem Vergleich garantiert, wenn man sich die jüngere Historie anschaut: 4:0, 6:1, 4:0 pro VfR bei einer 4:3-Niederlage. Fast wie beim Tennis. Die Holzofenprofis haben zum Saisonwechsel ihren Toptorjäger Hölzer in den Kreis Würzburg verloren. Dafür ist bisher Aulbach in die Presche gesprungen, der mit 5 Buden hinter unserem A.Unsleber (7) und einem Tartler (11) aus Untererthal rangiert. Gleichwohl zählt für Blau-Weiß auch hier nichts anderes als ein Sieg, um wieder in gewohntere Tabellenregionen vorzustoßen und – so blöd wie’s klingt – Abstand nach unten herzustellen.

Die Reserve greift auch wieder ins Geschehen ein und duelliert sich in Burglauer mit einer Mannschaft, die mal wieder auf Augenhöhe scheint, schließlich bekommen sie im Schnitt 5,3 Gegentore. Langsam sollte da mal der erste Saisonsieg her, damit die Jungs wieder ein Erfolgserlebnis verbuchen können. Dieses Spiel beginnt um 13 Uhr, was bedeutet, dass der eingefleischte VfR-Fan die 42,6km zwischen den beiden Sonntagsspielorten durchaus bewältigen kann.