Aus der Traum

14. Mai 2019

Nach der überraschenden Niederlage der Sulzler in Oberleichtersbach geht die Meisterschaft nach Oerlenbach. Glückwunsch!

Man hatte sich viel vorgenommen beim ersten Pflichtspiel in Leichtersbach seit Mai 2011, nach dem man noch einen Aufstieg (damals in die Kreisklasse) feiern durfte. Das sollte diesmal nicht der Fall sein, im Gegenteil: Durch die abgelieferte Leistung entschied man indirekt die Meisterschaft. Doch der Reihe nach: Der VfR startete druckvoll im Stile eines Favoriten. Zwingend war man dabei jedoch nie. Entweder wurde verzogen oder ein Eintracht-Bein war im Weg. So ging es mehr oder weniger die 1. Hälfte durch. Blau-Weiß hatte nicht viele Chancen, die Gastgeber keine einzige. In Durchgang 2 zunächst das gleiche Bild, bevor ab der 55. Minute die Bemühungen der Penquitt-Elf sichtbar zäher wurden und das Spiel kaum A-Klassen-Niveau erreichte. Mit gütiger Windunterstützung und einer Flanke aus der eigenen Hälfte (!) fiel in der 85. das 1:0 für die Hausherren per Kopf. Kurz vorher hätte F.Weber zum Matchwinner avancieren können, scheiterte aber am Keeper.
O’leichtersbach ärgerte sich über die zeitgleiche Niederlage der Brückenauer gegen Lauter, was den eigenen Abstieg trotz des Sieges im letzten Saisonspiel besiegelte.
Sulzthal ärgerte sich über die Verletzenmisere der letzten Wochen und über das eigene Unvermögen, was den Meistertraum platzen ließ.

Fazit

Uninspirierter Auftritt des VfR, der mit dem leidenschaftlichen Erfolg letzte Woche in Wartmannsroth so gar nix zu tun hatte. Die Quittung kam prompt durch den verpassten Titelgewinn.

Ein großer Saisonrückblick, bei dem insbesondere die letzten Wochen ausführlicher analysiert werden, sowie der Vorbericht für das letzte (Heim-)Spiel der Runde am Sonntag gegen Diebach inklusiver möglicher Konstellationen für das Erreichen des Relegationsplatzes 2 erscheinen nächste respektive diese Woche.

Tore

  • 1:0 Friedel (85.)

Schiedsrichter

Wolf

Zuschauer

100 (ca. 40x VfR)

Aufstellung

Neder – Glöckner, Diez, A.Halbig, Weber, Hesselbach, Schmitt, Hartmann (Stöhling), L.Halbig (Bischoff), Eberlein (Keller), Unsleber